Teambuilding mit maritimen Flair

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Es gibt ja so einiges, was man mit der nahe gelegenen Hansestadt Bremen in Verbindung bringt. Da wären natürlich als Vorzeigeobjekt Nr. 1 die Bremer Stadtmusikanten genannt. Die Böttcherstraße geht natürlich auch immer. Und der Schnoor sowieso.

Doch abseits der Stadtmitte hat sich ein weiteres touristisches Mekka entwickelt – die Überseestadt. Ganz vorn mit dabei – wenn man in seiner Freizeit auch mal was anderes als einen Prospekt mit Sehenswürdigkeiten halten möchte – ist der Schwarzlichthof. Hier ist der Name (fast) Programm. In dunkler und doch angenehm neonfarbener Atmosphäre spielt man Minigolf. Das diese Aktivität häufig Beachtung in unserem Jugendaustausch findet, macht unsere Galerie deutlich.

Unweit der alten Stauerei (das Schwarzlichthof-Gebäude) – quasi an Backbord – sieht man den „Hafenrummel“. 

Hier kehrt man ein, wenn einem der Sinn nach unverwüstlichen und altbewährten Geschicklichkeitsspielen steht. Da werden Kaffeesäcke durch Fenster geworfen, das Steuer-(Glücks)rad gedreht und kleine schiffsratten-ähnliche Fellmäuse in Staukisten versenkt.

Natürlich alles im liebevollen Seemanns-Ambiente hergerichtet.

  

Schnell war ein Termin gefunden und am 19. April rückte das Komitee zum „Rummeltest“ aus. Der Barkeeper vor Ort – nennen wir ihn Hafenvorsteher – teilte uns in Gruppen ein. Hier wurde schon deutlich, dass die energisch vorgeführte Sicherheitseinweisung von jedem Jungspund-Matrosen (so kamen wir uns zumindest vor) Aufmerksamkeit einforderte. Die Spiele an sich haben eher gemütlichen Charakter. Je nach räumlichen Verständnis (Würfelspiel) und Reaktionsgeschwindigkeit (Hammerspiel) gewinnt man pro Spielbahn mehr oder weniger Punkte. Der allgemeine Tenor dieses Abends lautete dann – ja, es hat Spaß gemacht.

Leider kommt der Hafenrummel für einen Besuch mit den Franzosen nicht in Frage. Wir sind in dieser einen Woche im Herbst mit ca. 100 Jugendlichen unterwegs und würden in dieser Lokation nur eines heraufbeschwören – Zustände wie in der Sardinendose! Und da geht es ja bekanntermaßen sehr eng zu.

Weitere Bilder vom Event sind in der Galerie zu sehen.